FuckUp Nights Cologne und die Digitalisierungsberatung MoSeven

www.fuckup-cologne.de„Failure sucks but instructs“ oder „Lasst uns über Misserfolge reden“
Heute schon gescheitert? Falls ja, würden es vermutlich die wenigsten gerne zugeben. Wobei eben das der größte „Fail“ wäre. Denn kaum etwas kann so steile Lernkurven ergeben wie gescheiterte Projekte oder gar Unternehmungen. Das hatten im Jahr 2012 fünf Freunde in Mexiko auf die harte Tour herausgefunden – und das Beste daraus gemacht.

Interessanterweise taten sie dies aber nicht nur für sich persönlich, sondern traten dabei gleichzeitig auch die inzwischen internationale Bewegung der FuckUp Nights (FUN) los, die unter dem Motto „Free your failures – the world will thank you“ seither auf Veranstaltungen mit knapp 190.000 Besuchern in 80 Ländern zurückschauen und sich auf zahllose weitere freuen kann.

Bei der FUN-Veranstaltungsreihe berichten Menschen von ihren gescheiterten Projekten oder Unternehmen: Worum ging es, was lief schief, was habe ich gelernt, was würde ich im Nachhinein anders machen?

Es geht also nie um Schadenfreude (vgl. „Talentschuppen“), sondern immer darum, möglichen Fehlern künftiger Gründer vorzubeugen. Die FUN sind nicht gründungsfeindlich, sondern gründungsfreundlich! Darüber hinaus helfen die Veranstaltungen der Erfahrung der Veranstalter nach gescheiterten Unternehmern dabei, mit diesem Kapitel ihrer Geschichte auf eine konstruktive Weise abzuschließen.

MoSeven unterstützt und sponsort die FUN Cologne, weil auch wir an #sharethefailure glauben und versuchen, offen zu kommunizieren – auch über Fehlleistungen.

Das Cologne Chapter der FUN organisiert seine Events so, dass idealerweise drei gescheiterte Unternehmer sowie ein vierter Sprecher mit einer anderen Perspektive auf das Scheitern (z.B. Psychologie, Soziologie, Künstler) zu Worte kommen. Die Vorträge sollen sich normalerweise auf zehn Minuten und maximal zehn Folien beschränken.

FUN Cologne im Bahnhof Ehrenfeld
FUN Cologne-Veranstaltung im Club Bahnhof Ehrenfeld

Die Veranstaltung rund um das Scheitern ist auch in Köln eine Erfolgsgeschichte, wie Berkan Güngor berichtet, einer ihrer Gründer. Zur Pilotveranstaltung im November 2014 kamen rund 120 Neugierige, im Februar diesen Jahres waren es schon rund 1.100. Hier ein Rückblick auf die vorläufig letzte FUN Cologne. Inhaltliche Highlights waren bislang u.a. die Beiträge von Marco Zingler (OneView, denkwerk), Oliver Gothe (Condomi), Coskun ‚Josh‘ Tuna (Mitfahrzentrale.de) oder Peter Kowalsky (Bionade).

Die Veranstaltungen der FUN Cologne sind in aller Regel kostenlos. Sie werden von einem gemeinnützigen Verein mit ausschließlich ehrenamtlich tätigen Mitarbeitern und Unterstützern organisiert. MoSeven unterstützt und sponsort die FUN Cologne, weil auch wir an #sharethefailure glauben und versuchen, offen zu kommunizieren – auch über Fehlleistungen.

Die nächsten FUNs:

  1. Am Mittwoch, den 25.10. findet eine kleinere „Special“ FuckUp Night beim Rotonda Business Club, Pantaleonswall statt. Special deshalb, weil die Teilnehmerzahl auf 75 begrenzt ist, um ein noch interaktiveres Format gestalten zu können.
    Zur Anmeldung geht es hier.

  1. Freitag, 15.11.17, 19-22 Uhr, Stapel Bar Ehrenfeld, Anmelde-Link folgt.

Surftipps zu FUN:
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